Politik in Lage

Presseerklärung vom 21. 7. 2015Artikel kommentieren


Viele Themen müßten von einem Umweltamt in Lage systematisch bearbeitet werden. Derzeit geschieht dies nur sporadisch und auf verschiedene Zuständigkeiten verteilt. Kein guter Zustand. Bernd Roetzel möchte das ändern.
      

Gemeinsame Presseerklärung von
Bernd Roetzel, (Bürgermeisterkandidat) und Bündnis 90/Die Grünen

Bernd Roetzel wird das Umweltamt wieder einführen

Vor 10 Jahren hatte Lage noch ein eigenständiges Umweltamt. Das arbeitete über die Parteigrenzen hinweg allseits anerkannt zum Wohle unserer Stadt. Durch Bürgermeister Liebrecht wurde das Umweltamt als eigenständiges Amt aufgelöst und durch eine bedeutungslose sogenannte „Stabsstelle Umwelt“ ersetzt.

Die Umorganisation war zwar vordergründig eine rein verwaltungsinterne Umorganisation. Diese hat sich aber nicht zum Vorteil Lages ausgewirkt. Von Stund an wurden die Umweltbelange in der Verwaltung deutlich weniger berücksichtigt.

In Zeiten, in denen gesamtgesellschaftliche Themen wie „Klimawandel“, „Energiewende“, „Artensterben" und „Flächenverbrauch" fast täglich die Presse füllen und uns alle vor große Herausforderungen stellen, ist es einer Stadt wie Lage nicht dienlich, auf eine Verwaltungseinheit Umwelt mit eigenständiger Meinungsbildung zu verzichten.

Deswegen werde ich diese Fehlentscheidung des bisherigen Bürgermeisters Liebrecht wieder rückgängig machen und wieder ein eigenständiges Umweltamt einführen.

Viele Beispiele in Lage zeigen, dass die Menschen und die Wirtschaft gedanklich weiter sind als unser Bürgermeister. Gerade die Wirtschaft sucht ihre Vereinbarkeit mit der Umwelt und sieht z. B. in der Energiewende deren wirtschaftlichen Chancen (siehe mein Besuch bei der Firma Meise http://www.bernd-roetzel.de/thomas-meise-energiewende/ .

Lage braucht einen kompetenten Ansprechpartner mit eigenen Gestaltungs- und Handlungsspielräumen in Sachen Umwelt für folgende Aufgaben:
  1. Gestaltung der Energiewende http://www.bernd-roetzel.de/energiewende/
  2. Vertretung der Umweltbelange in der Verwaltung und in den Fachausschüssen
  3. Umweltbelange bei der Bauleitplanung/Ausgleichsflächen
  4. Umweltbelange bei Infrastrukturmaßnahmen
  5. Bodenschutz/Altlasten
  6. Umsetzung des bereits beschlossenen Klimaschutzkonzeptes
  7. Schutz der Menschen und der Umwelt bei der Ausweisung von Konzentrationszonen für Windkraftwerke
  8. Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie/Gewässerfragen
  9. Schutz des Grundwassers (u. a. vor Fracking)
  10. Landschaftsschutz/Naturschutz in Zusammenarbeit insbesondere mit den Landwirten
  11. Tierschutz
  12. Stadtbegrünung – Erhöhung der Lebensqualität und der Wohnqualität
  13. Förderung von umweltschonender Mobilität / Fußwege und Radverkehr

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