Politik in Lage

Bigpacks hinter einer hohen Mauer
Zwei Anfragen im Umweltausschuss vom 19. 1. 2016Artikel kommentieren


Jürgen Rosenow, für die Grünen im Umweltausschuss und dort Vorsitzender, fragt die Verwaltung nach der neuen Nutzung des ehemaligen VW-Vertriebsgelände am Bahnhof Ehlenbruch. Außerdem erkundigt er sich nach einem Ölschaden an der Ehlenbrucher Straße.
Hier die Antwort

Frage 1
Nutzung des ehemaligen VW-Vertriebsgeländes am Bahnhof Ehlenbruch


Die Entsorgungsfirma Dietz nutzt seit einiger Zeit das ehemalige VW-Vertriebsgelände für die Lagerung und Entsorgung verschiedener Abfälle. Unter anderem ist dort eine große Menge von Big Packs und Biomüll gelagert.
  1. Für welche Betriebsteile wurden Genehmigungen erteilt?
  2. Aus welchen Gründen wurde kein BimSch-Verfahren durchgeführt?
  3. Ist bei der Lagerung der brennbaren Materialien (Kunststoffe etc. )der Brandschutz gewährleistet?
  4. Welche Regelungen enthält die Baugenehmigung?


Frage 2
Ölverschmutzung Ehlenbrucher Str. 98, Demontage von Altautos


Am 15.01.2016 hatte ich festgestellt, dass auf dem Gelände Ehlenbrucher Str. 98 nahe einer offenen Mulde Altöl ausgetreten war. Das Altöl hatte ebenso den nahe gelegenen Fußweg und die Straße verschmutzt. Die Feuerwehr musste den Schaden beseitigen.

Ich möchte wissen, ob die dort tätige Firma eine Betriebsgenehmigung in dem Umfang der dort durchgeführten Arbeiten besitzt und welche Auflagen einzuhalten sind, um schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden.


Antworten:

Herr Paulussen antwortet in der Sitzung des Umweltausschusses am 24.2.2016_

Ölverschmutzung Ehlenbrucher Straße 98

Hier habe eine Ortsbesichtigung mit der Feuerwehr stattgefunden. Mittlerweile sei die Firma dort auch nicht mehr ansässig, so dss sich das Thema erledigt habe.

Betriebsverlagerung der Firma Dietz nach Kachtenhausen

Hier sei eine Begehung mit dem Kreis Lippe erfolgt. Man habe eine geringfügige Überschreitung der Materialien festgestellt. Die Überkapazität werde seitens des Betreibers abgefahren. Der Antrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz sei gestellt und werde z. Z. bearbeitet.

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