Die von Mölling und Kampter vorgestellten Pläne zum Umbau der Häuser am Marktplatz werden von den Grünen als Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Kleinteilige Gebäude, Erhaltung von Fassaden, regionale Unternehmen – jetzt sind kluge Schritte gefordert um eine optimale Umsetzung zu ermöglichen. Lesen Sie nachfolgend den Wortlaut und die Berichte in der LZ und im Postillon
Jetzt steht fest, dass die Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler Tenbrinke, die bis vor Kurzem noch von den Fraktionen der Liste A hochgelobt wurde, gescheitert ist. Die Einsicht, dass Lidl als sogenannter „Ankermieter“ kein Gewinn für die Kernstadt ist, setzt sich allmählich durch.
Die jetzt von dem Immobilienbüro Mölling & Kampeter und Partnern vorgeschlagene Planung für den Umbau und die Umnutzung des Karbachhauses, des Rathauses II und des Klamphauses weist nach Ansicht der Grünen in die richtige Richtung.
Die Bauhausfassade des Karbachhauses soll ganz erhalten werden. Die Unterteilung des geplanten Gebäudekomplexes in fünf unterschiedliche Gebäudeteile ist begrüßenswert. Die Details der Gesamtgestaltung muss im späteren Verfahren noch diskutiert werden und die Ergebnisse in einem städtebaulichen Vertrag festgelegt werden, so dass die Umsetzung auch gesichert ist.
Die geplante zukünftige Nutzung, kleine Geschäfte in den Erdgeschossen, Wohnen und Arztpraxen in den oberen Etagen entspricht den Vorstellungen der Grünen. Die Realisierungsmöglichkeit des gesamten Projektes hängt nach Aussage der Projektbetreiber davon ab, ob das Klamp-Gebäude unter Schutz gestellt wird oder nicht. Dazu wird es eine Ministerentscheidung geben. Der Rat hat darauf keinen Einfluss.
Jürgen Rosenow hat schon vor Monaten darauf hingewiesen, dass der vom Bürgermeister mit den Insolvenzverwaltern ausgehandelte Kaufpreis für das City Center- Gebäude deutlich zu hoch ist, weil die Kaufpreissumme von den zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten abhängt. Da Tenbrinke abgesprungen ist und andere Kaufinteressenten nicht vorhanden sind, muss ein möglicher Kaufpreis, am besten direkt mit der Deutschen Bank als Hauptgläubiger, verhandelt werden. Hier ist der Bürgermeister in der Pflicht. Erst wenn das gelingt, kann über eine Teilnutzung des City Centers für die Verwaltung entschieden werden.


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