Anwohner stellen einen Bürgerantrag, mit dem Ziel eine Geschwindigkeitsreduzierung in der Pottenhauser Straße zu erreichen.
Wir beantragen die Festsetzung ‚Tempo 30‘ für die Pottenhauser Straße von der Kreuzung B66 bis zur Eisenbahnbrücke.
Begründung:
Der Endausbau der Pottenhauser Straße steht kurz bevor. Die Pottenhauser Straße war auch vor dem Ausbau zumindest während der Stoßzeiten eine vielbefahrene Straße. Häufig kommt es hier zu längeren Rückstauungen an der Ampelkreuzung.
Duch den Ausbau mit breiten Bürgersteigen und einem einseitigen Vorrangstreifen für Fahrradfahrer bei einem relativ engen Fahrbahnquerschnitt ist eine höhere Geschwindigkeit als ‚Tempo 30‘ nicht mehr angemessen. Besonders die schwächeren Verkehrsteilnehmer, Fahrradfahrer, Schulkinder und ältere Menschen, die den Friedhof besuchen möchten, sind gefährdet. Die Pottenhauser Straße wird außerdem von zahlreichen Lastkraftwagen und Landwirtschaftlichen Fahrzeugen mit Überbreite (Mähdrescher etc.) befahren, die bei überhöhter Geschwindigkeit eine Gefahr für Fahrradfahrer darstellen.
Diese Gesamtsituation wird sich noch verschärfen, wenn die Baumaßnahme entlang der Schötmarschen Straße beginnt. Der Umleitungsverkehr wird dann mehr als ein Jahr lang die Pottenhauser Straße zusätzlich belasten.
20.2.20 – Der Hauptausschuss verweist den Antrag an den sachlich zuständigen Ausschuss für Öffentliche Ordnung, Sicherheit und Feuerwehr
26.2.20 – Der Ausschuss für Öffentliche Ordnung, Sicherheit und Feuerwehr beschließt das in dieser Frage erforderliche Beteiligungsverfahren mit Straßenbaulastträger und Polizei einzuleiten. Straßenbaulastträger ist der Kreis Lippe. Die Pottenhauser Straße ist eine Kreisstraße.
Die Ergebnisse werden dem Ausschuss vorgestellt.

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