- Spielplatz Littstraße: Neues Spielgerät erst im März 2026.
- Bushaltestelle Neudörnweg/Ecke Feuerbachstraße: Warten auf Förderzusage.
- Hochwasserschutz im Sunderbachpark: Umsetzung erst im Spätsommer 2026.
- Sanierung Ehrenmal an der Hörster Straße: In 2026 geplant.
Michael Biermann – für die Grünen im Rat – stellte in der Ratssitzung am 5.2.26 vier Anfragen zu Projekten, die er als Müssener Ratsherr schon länger begleitet. Zu seinem Verdruss hat die Verwaltung trotz anderslautender Informationen im Sommer 2025 bis heute nicht eine der Maßnahmen umsetzen können. Und auch die aktuellen Informationen sind alles andere als erfreulich.
Spielplatz Littstraße kommt später
Das marode Spielgerät wurde im Frühsommer 2025 aus Sicherheitsgründen abgebaut. Aus dem Rathaus verlautete seinerzeit, dass ein neues Spielgerät im September aufgebaut werde. In der Ratssitzung im Oktober hieß es, dass das Ersatzgerät bereits zur Montage auf dem Bauhof liege.
Zur Ratssitzung am 5. Februar antwortete die Verwaltung schriftlich:
Der Spielplatz in der Littstraße wird vier neue Spielgeräte erhalten. Die Vorbereitungsmaßnahmen werden vom städtischen Bauhof durchgeführt und haben im Januar begonnen. Ein Aufbau erfolgt, sobald die Witterung dieses zulässt. Ein okument mit der Auswahl der Spielgeräte ist als Anlage beigefügt.
Bushaltestelle Neudörnweg, Ecke Feuerbachstraße, wartet auf Förderzusage
Die Bushaltestelle am Neudörnweg, Ecke Feuerbachstraße, ist ein Schandfleck: dunkel, schmutzig, mit Graffiti übersät. Aus der Bürgerschaft ist der Wunsch unter anderem auf einer Veranstaltung des DemokraTISCH an die Politik herangetragen worden, hier Abhilfe zu schaffen. Die Stadt plant hier auf Nachfrage einen Neubau der Haltestelle. Auf beiden Seiten der Straße soll eine moderne, barrierefreie Haltestelle entstehen. Im Oktober hieß, dass noch keine Firma für die Maßnahme gefunden worden sei. Nun lautet die Stellungnahme der Verwaltung, dass aktuell – und scheinbar erst jetzt – ein Förderantrag für die Maßnahme laufe, über diesen aber noch nicht entschieden sei. Einen Zeitpunkt der Maßnahmenumsetzung kann die Verwaltung nicht nennen.
Hochwasserschutz im Sunderbachpark
Im Sommer lud Michael Biermann Bürgerinnen und Bürger ein, sich die geplante Renaturierung des Sunderbaches im Sunderbachpark zwischen Neudörnweg und Fechnerstraße vor Ort erläutern zu lassen. Die Maßnahme sollte noch in 2025 begonnen werden, so die Aussage der Verwaltung damals. Nun wird die umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahme auf den Spätsommer 2026 verschoben, da Projekte in Waddenhausen, Hagen und Kachtenhausen vorrangig sind.
Ehrenmal an der Hörster Straße
Dieses Thema zieht sich seit Jahren. Das Ehrenmal in Breitenheide im Ortsteil Müssen ist dringend sanierungsbedürftig. Vor allem die Namen auf der Namenstafel, die gen Südwesten ausgerichtet ist, sind nicht mehr lesbar. Durch eine glückliche Fügung sind die Namen aller im Weltkrieg II vermissten und gefallenen Soldaten aus Müssen bekannt, sodass eine Wiederherstellung der Namenstafeln möglich ist.
Die Wiederherstellung der Namenstafeln wurde laut Verwaltung 2024 beauftragt, dass beauftragte Unternehmen habe aber nicht geliefert. Nun müsse der Auftrag neu vergeben werden, was sich aufgrund der aktuellen Haushaltssperre aber verzögere.
Mit einer Umsetzung der Maßnahme ist 2026 zu rechnen.
Trotz der im Sommer 2025 angekündigten Zeitpläne sind die oben genannten vier Maßnahmen bislang nicht umgesetzt worden. Michael Biermann ärgert sich über diese Verzögerungen. Im Rat wird er sich als Müssener Ortsteilvertreter dafür einsetzen, dass die Verwaltung die Projekte weiter stringent verfolgt und bearbeitet. Durch die personelle und organisatorische Neuausrichtung des Fachbereichs 4 hoffen wir, dass Projekte und Maßnahmen zügiger umgesetzt werden können.
Hier der Bericht in der LZ vom 19.2.2026:


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