Beschlussvorschlag:
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Stadt Lage mit dem zuständigen Strom-Netzbetreiber Verhandlungen darüber aufnimmt, für die Abrechnung der Stromversorgung der städtischen Liegenschaften das Strombilanzkreismodell einzuführen. Dadurch soll geklärt werden, ob die Stadt Lage mit dieser Abrechnungsweise eine Verringerung der Stromkosten erreichen kann.
Begründung:
Auf mehreren städtischen Gebäuden wie Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäude, Kindergärten etc. befinden sich in Lage bereits Fotovoltaikanlagen. Bei der Einzelabrechnung müssen häufig die von Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden
erzeugten Strom-Überschüsse zu einem Preis von ca. 7 Cent ins öffentliche Netz eingespeist werden, während gleichzeitig in anderen städtischen Gebäuden der dort benötigte Strom zum Preis von ca. 40 Cent bezogen werden muss.
Beim Strombilanzkreismodell werden die kommunalen Liegenschaften nicht einzeln erfasst und abgerechnet, sondern alle einem gemeinsamen Strombilanzkreis zugeordnet. Er bildet ein virtuelles Energiemengenkonto bei dem alle Strom-Einspeisungen und –Ausspeisungen im 15-Minuten-Takt erfasst und saldiert werden.
So können die von Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden erzeugten Strom-Überschüsse zunächst in anderen städtischen Gebäuden genutzt werden und dort den Strom zum Preis von ca. 40 Cent ersetzen – die Eigennutzung wird maximiert. Nur wenn insgesamt ein Strom-Überschuss verbleibt, muss dieser zu einem Preis von ca. 7 Cent ins öffentliche Netz eingespeist werden.
Bericht in der LZ:


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