Grüne kämpfen für Einstellung eines Energiebeauftragten

Stellungnahme der Grünen zum Haushalt ’99.
“Stadt verschwendet Energie”
Betreff: Haushalt ’99; Energiebeauftragter)

Stellungnahme der Grünen zum Haushalt 1999
“Stadt verschwendet Energie” Verluste von
mehreren Hunderttausenden jährlichDie Grünen haben auch in diesem Jahr wieder die Einstellung eines Ingenieurs, der in Lage für eine rationelle Energienutzung in den städtischen Einrichtungen sorgt, gefordert.Erfahrungen in zahlreichen anderen Städten haben gezeigt, dass sich durch die Einstellung eines Energiebeauftragten allein durch die Überwachung der Energienutzung eine Einsparung von 10 bis 20 % des Gesamtenergieverbrauchs einer Stadt einsparen lässt. Durch den Einbau neuer Technik und Wärmedämmung lassen sich weitere Kosten einsparen. Nach vorsichtigen Schätzungen des deutschen Städtetages lassen sich bis zu 30% des jährlichen Energieverbrauchs einer Stadt einsparen. Für Lage würde das eine jährliche Einsparung von mindestens 300 000 DM jährlich bedeuten. Außerdem würde ein qualifizierter Arbeitsplatz neu geschaffen, der sich zudem noch selbst finanziert.Diese Chance haben CDU/FDP/FWG auch in diesem Jahr wieder verhindert.Stattdessen schlug der Bürgerblock diesmal vor, Wesertal zu bitten, diese Aufgabe zu übernehmen und damit “den Bock zum Gärtner zu machen”.
In die Wege geleitet hat der Bürgerblock aber nichts, obwohl er zur Zeit die politische “Macht” besitzt.
Jürgen Rosenow, Fraktionsvorsitzender der Grünen rechnete vor, dass die Stadt Lage seit der ersten Forderung im Jahr 1993, einen Energiebeauftragten einzustellen, durch Untätigkeit eine Energie- und Kostenverschwendung von rund zwei Millionen zu verantworten hat. In der Verantwortung ist der Bürgerblock, der in den vergangenen Jahren nichts bewegt hat.
Der Antrag auf Einstellung eines Energiebeauftragten wurde abschließend nur von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD gestützt und fand wieder keine Mehrheit.
Wegen dieser skandalösen Energie- und Kostenverschwendung und unverantwortlichen Kürzungen im Jugendhilfebereich lehnten die Grünen den Haushalt 1999 ab.

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