Grüne fordern mehr Photovoltaik für Lage

Presseerklärung vom 4.8.1999 (Stadtwerke Lage im Vergleich)

Presserklärung bezügl. des Artikel im Lokalteil Bad Salzuflen vom 31.7.1999 zum Thema “Förderung der Photovoltaik”

In der letzten Samstagsausgabe wurde in einem Artikel dieser Zeitung ausführlich über die Förderung der Photovoltaik durch die Stadtwerke Bad Salzuflen berichtet. In dem Artikel wurde auch darauf hingewiesen, dass die Stadtwerke Bad Salzuflen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in besonderem Maß nachkommen, indem sie eine kostendeckende Einspeisevergütung anbieten.

Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Lage erklären hierzu:

Indem die Stadtwerke Bad Salzuflen auf die Förderung regenerativer Energien setzen, werden sie dieser Verantwortung sowohl im Hinblick auf aktiven Klimaschutz als auch im Hinblick auf eine zukunftsorientierte und zukunftsfähige Geschäftspolitik in der Tat gerecht. Nicht zuletzt anläßlich des Artikels stellt sich die Frage, wie es um die Stadtwerke Lage im Vergleich mit den anderen lippischen Stadtwerken steht. Gerade der Vergleich mit den Nachbargemeinden Detmold, Bad Salzuflen, Lemgo oder auch Blomberg zeigt, dass kommunale Stadtwerke zukunftsweisende Dienstleistungen auf hohem Niveau zum Wohle der Bürger erbringen können:

  • Stadtbussysteme
  • Fernwärmeversorgung
  • Gaskraftwerke (Kraft/Wärmekoppelung)
  • massive Förderung regenerativer Energie
  • Vertrieb von Strom
  • Vertrieb von Flüssiggas
  • attraktive Freizeitbäder

Von den Stadtwerken Lage war hingegen in Sachen Zukunftsorientierung und gesellschaftlicher Verantwortung bislang wenig bis gar nichts zu hören.  Das muss anders werden. Bündnis90/Die Grünen setzen sich dafür ein, dass durch den Stadtrat die notwendigen politischen Rahmenbedingungen für eine Umwandlung der Stadtwerke in ein modernes umwelt- und zukunftsorientiertes kommunales Unternehmen geschaffen werden. Bündnis90/Die Grünen treten daher für die Ablösung der Stadtwerke von Wesertal ein. Es wird höchste Zeit, dass die Stadtwerke Lage Kooperationen im regionalen Umfeld (z.B. benachbarte Stadtwerke) suchen und sich zu einem modernen, dienstleistungs- und gewinnorientierten Wirtschaftsbetrieb in kommunaler Eigenregie entwickeln.

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