Grüne kämpfen für Kinderspielplatz am Sandkamp

Antrag vom 2.2.2002 (Antrag auf Umnutzung eines Straßenstückes zur Anlage eines Kinderspielplatzes, Bebauungsplan G 26 “Sandkamp”):

Hildegard Hempelmann
Heideweg 110
32791 Lage

Sehr geehrter Herr Siekmöller,

hiermit stellt Bündnis 90 / Die Grünen den Antrag einen Teil der Straße “Im Sandkamp” als Kinderspielplatz zu nutzen.

Begründung: Seit einigen Jahren bemühen sich Rat und Verwaltung im Bebauungsplan G 26 “Sandkamp” ein geeignetes bezahlbares Grundstück zur Anlage eines Kinderspielplatzes zu finden. Leider ist dies bisher nicht gelungen.

Der Stadtentwicklungsausschuss hat aus Kostengründen den Ankauf des für die Anlage vorgesehenen Grundstückes mit Enthaltungen abgelehnt. Der Jugendhilfeausschuss hat, allerdings auch mit einigen Enthaltungen, nochmals die dringende Notwendigkeit des Spielplatzes bestätigt und den Ankauf des Grundstückes gefordert.

In diesem Bereich leben viele Familien mit mehreren Kindern, sodass auf einen Kinderspielplatz an dieser Stelle nicht länger verzichtet werden kann. Die Umsetzung des Bebauungsplanes ist dringend notwendig.

Da sich in dem o.g. Bebauungsplan kein bezahlbares geeignetes Grundstück finden läßt, hat sich unsere Fraktion mit alternativen Möglichkeiten auseinandergesetzt und ist zu der Überlegung gekommen, ein Straßenstück des Sandkampes zu renaturieren, um dort einen Kinderspielplatz anzulegen.

Die rückwärtige Straßenfront der Kindertagesstätte des Kinderschutzbundes grenzt an den Sandkamp. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt ein Gewerbebetrieb, der wahrscheinlich über die Feldstraße erschlossen wird. Wird an dieser recht breiten Stelle die Straße “Im Sandkamp” unterbrochen, kann hier der Kinderspielplatz angelegt werden. Der Spielplatz liegt gut erreichbar für alle Kinder des zu versorgenden Bereiches. Durch die Anlage des Spielplatzes wird der Sandkamp zur Sackgasse, was zu einer Verkehrsberuhigung in diesem Wohnbereich führt und der Sicherheit der Kinder dient. Bei geeignetem Straßenbelag ist der Sandkamp nun auch zusätzlich für Rollerskating zu nutzen, sodass das gesamte Umfeld eine erhebliche Aufwertung durch die Nutzung als Spielstraße erhält

Die Straße ist z.Zt. nur provisorisch ausgebaut. Sie muß zurückgebaut werden, sodass ein Kinderspielplatz angelegt werden kann. Da das Grundstück der Stadt gehört, ist der Kinderspielplatz sicher trotz der notwendigen Rückbauarbeiten sehr viel kostengünstiger zu erstellen, als an der bisher vorgesehenen Stelle.

Wir bitten um zügige Überprüfung unseres Vorschlages, um eine möglichst schnelle Realisierung zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

Hildegard Hempelmann

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