Grüne Presseerklärung zur Sanierung der Heidenschen Str.

Presseerklärung vom 18. 7. 2008

Sanierung der Heidensche Straße

Lagenser müssen weiter träumen, Sanierung der Heidensche Straße nur zwischen Friedrich – Ebert – Straße und ehemals Fa. Gutowski

Die LZ informierte am 16.7.08 über einen Besuch des Landesverkehrsministers Wittke in Lage. Jetzt endlich sollen 500 000,- Euro für eine „Rundumsanierung“ der Heidenschen Straße bereit gestellt werden.

Seit 2001stellt Bündnis 90/Die Grünen Anträge zum Zustand der Heidenschen Straße. Aus einem Antwortschreiben von Straßen NRW von April 2008 geht hervor, dass für den ersten Bauabschnitt zwischen Friedrich-Ebert-Straße und ehemals Fa. Gutowski ab Frühjahr 2009 ein Ausbau erfolgen soll. Von einer „Rundumsanierung“, von der der Minister spricht, kann also keine Rede sein. Der Ausbau der Heidenschen Straße bis zum Knotenpunkt L 941/Ostring bleibt von der Einstufung der Strecke in Rahmen der landesweiten Priorisierung der Erhaltungsmaßnahmen und der damit in Zusammenhang stehenden Mittelzuweisung abhängig, so antwortet Straßen NRW. Daran hat auch der radelnde Minister nichts geändert. Die Bürger und Bürgerinnen werden weiter von einer „Rundumsanierung“ träumen müssen.

Bündnis 90/Die Grünen wies auch auf die schadhafte Decke der Heidenschen Straße vom Ortsausgang Lage bis Heiden hin. Nach Auskunft von Straßen NRW soll die Straßenmeisterei Lemgo die Schadstellen im Frühsommer 2008 ausbessern. Hoffentlich wird aus dem versprochenen Frühsommer nicht der Spätherbst, wie im vorigen Jahr. Womöglich ist die Reparatur dann ein zweites Mal für die Katz.

Nach der letzten Baumaßnahme an der Heidenschen Straße war der Fahrbahnrand in so weichem Zustand, dass es hier mehrfach Unfälle gegeben hat, u. a. mit einem Bus, der zum Glück leer war. Das Problem ist jetzt durch Schilder gelöst worden, die die Geschwindigkeit von siebzig auf fünfzig reduzieren. Auch nicht schlecht!

Seit Jahren kritisieren Bündnis 90/Die Grünen auch die Fuß/Radwegsituation an der Heidenschen Straße vor der Zuckerfabrik. In seinem Antwortschreiben von April 2008 verspricht der Bürgermeister, dass der Weg provisorisch vom Bauhof repariert werden soll. Auch das sollte “in Kürze“ geschehen. In der nassen dunklen Jahreszeit, wenn hier auch noch viele Rübenfahrzeuge unterwegs sind, ist der Weg so eine reine Zumutung.

Und dann hab ich da noch eine Frage, sehr geehrter Herr Minister Wittke: Was hat eigentlich der dringend notwendige Ausbau einer Straße mit dem Schützenfest zu tun? Aber wenn es dann schneller geht – meinetwegen.

Hildegard Hempelmann

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