Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch

Demonstration auf der B239 gegen Flächenverbrauch

Am Sonntag protestierten etwa 600 Menschen auf der Lageschen Straße in Jerxen-Orbke gegen den ungebremsten Flächenverbrauch für Gewerbegebiete und Straßenbau. ‘Lippe ökologisch’ ein Zusammenschluss vieler Initiativen hatte aufgerufen. Auch zahlreiche Landwirte mit ihren Traktoren nahmen Teil.

Aufrufende Gruppen und Begründung für die Demonstration
Pressemitteilung der Organisatoren
Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch
Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch
Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch
Bauern sind dabei – Sie fordern, die guten Böden nicht der Landwirtschaft zu entziehen
Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch
Fridays for Future beteiligt sich
Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch
Viele Initiativen aus Lippe unterstützen die Demonstration
Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch
Die Musiker begeistern die Demonstranten
Demonstration auf der B239 in Jerxen gegen Flächenverbrauch
20-09-02-Demo-B239-Markus-Redner
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Pressemitteilung der Organisatoren

500 Bürgerinnen und Bürger gingen am 30.08.2020 für den Erhalt der Lippischen Böden und damit gegen einen maßlosen Flächenverbrauch auf die gesperrte Lagesche Straße (B239) in Detmold. Zwei Stunden lang war die B239 gesperrt. Der Demonstrationszug bewegt sich in Richtung Lage, angeführt von Landwirten mit Treckern und flankiert von Polizeibeamten.

Die Bürgerinnen und Bürger in Lippe wollen gemeinsam dem enormen Flächenverbrauch in Lippe begegnen. Deshalb haben sich 16 Organisationen und Verbände zu dem Verbund LIPPE ökoLOGISCH zusammengetan. Am Sonntag, den 30.08.2020 gingen Bürgerinnen und Bürger, Landwirte, Politiker und Mitglieder der Organisationen und Naturschutzverbände auf die Straße. Für die Demonstration in Detmold wurde die B239 zwischen der Stadt Detmold und Lage gesperrt. Die Menschen wollen Ackerflächen, Naturflächen, Feuchtgebiete, Moore und Wälder erhalten. Ihre lippischen Kulturlandschaften sollen nicht weiter versiegelt und die Natur nicht ausgeraubt und zerstört werden.

Schluss mit dem übermäßigen Verbrauch, Wohlstands- und Wirtschaftswachstum. Hin zu einem ressourcenorientierten und nachhaltigen Umgang mit den Schätzen der Natur, die wir für unser Überleben benötigen. Hin zu ökologischen Kreisläufen mit wiederverwertbaren Gütern. Nicht maßlos verbrauchen, sondern Ressourcen nutzen und der Natur zurückführen. Das waren in kurzen Zusammenfassungen, die beeindrucken Aussagen der Rednerinnen und Redner.

Nach rund zwei Stunden auf der Straße erfolgte ein Abschluss an der Oetternbachschule mit der Möglichkeit Stände von Initiativen, Naturschutzverbänden und Parteien zu besuchen, Politiker zu sprechen und sich gemeinsam auszutauschen. Die Organisatoren erhielten viel Lob, ebenso die Rednerinnen und Redner für ihre aussagekräftigen und packenden Reden.

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