Bündnis 90/Die Grünen beantragen,
50.000 € Planungs- und Anlaufkosten für eine ordnungsgemäße Radverkehrsführung am
Knotenpunkt Unterführung/Hindenburgstraße/Friedrichstraße/Bahnhofstraße in den Haushalt
2024 einzustellen und mit den Planungen schnellstmöglich zu beginnen. Sollten im Haushaltsjahr
2024 aufgrund der Planung weitere Kosten entstehen, sollen diese dem Rat nachträglich zur
Bewilligung vorgelegt werden bzw., je nach Anfallen der Kosten, im Haushaltplan 2025
berücksichtigt werden.
(Zur Anregung und Orientierung wird eine Planungsskizze, die eine mögliche Verkehrsführungdarstellt, diesem Antrag in der Anlage beigefügt.)
Begründung:
- Die Unterführung ist für Radfahrende die einzige Verbindung der Wohnbereiche oberhalb der Bahnlinie zur Innenstadt und vor allem zu allen innerstädtischen Schulen inkl. dem Schulzentrum. Aus diesem Grunde ist an dem Knotenpunkt Unterführung/Hindenburgstraße/Friedrichstraße/Bahnhofstraße für besondere Verkehrssicherheit und ausreichende Verkehrsflächen zu sorgen.
- Es existiert keine ordnungsgemäße Verkehrsführung für Radfahrende, die aus der Unterführung kommen und in die Friedrichsstraße fahren möchten. Radfahrende, die aus der Unterführung kommend, Richtung Bahnhof fahren (oder umgekehrt), müssen den gemeinsamen Rad- und Fußweg nutzen. Der Radweg ist überdies ein Zweirichtungsradweg.
- Diese Radverkehrsanlage entspricht auf der Strecke Unterführung bis zum Bahnhof nicht den gesetzlichen Vorgaben sowie den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA)
- Radfahrende mit Anhänger (Croozer) oder mit Lastenfahrrädern kollidieren bei der Einfahrt /Ausfahrt der Unterführung mit Fußgängern, da zu wenig Verkehrsraum zur Verfügung steht.
Planungsskizze zur Anregung und Orientierung:

Ergebnisse:
4.12.2023 – Bau-und Planungsausschuss: In der Diskussion wird vorgeschlagen, die Entschärfung des Knotenpunktes aus eigenen Mitteln umzusetzen.
Der Beschlussvorschlag „Die Verwaltung wird beauftragt, eine Entschärfung des Knotenpunkts Unterführung Hindenburgstr./Friedrichstr./Bahnhofstr. zu überplanen“ wird einstimmig angenommen.
September 2023: Nach dem Presseartikel und vor der endgültigen Einreichung des Antrages wurde von der Verwaltung die Abtrennung zwischen Fuß- und Radweg im oberen Bereich teilweise entfernt. Das ist eine kleine Verbesserung für die RadfahrerInnen.

20.10.2024: Bericht auf LZ-online über die Ergebnisse der Prüfung durch die Verwaltung

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