Die Koalition aus CDU, Grüne und FDP zeigt großes Unverständnis gegenüber den Veröffentlichungen der SPD Waddenhausen zur Planung der B 239. Die Meinung der Koalition zur Trassierung/Linienführung der Umgehungsstraßen für Lage steht detailliert im Koalitionsvertrag und ist bereits seit Herbst 2009 öffentlich nachzulesen. Lesen Sie zuerst den Pressebericht und anschließend die Presseerklärung. Weitere Infos:
Der Brief der Koalition an Straßen NRW

Polemik kann die Wahrheit nicht verdrängen
Jamaika-Koalition zu den Veröffentlichungen der SPD zur B 239
Die Koalition aus CDU, Grüne und FDP zeigt großes Unverständnis gegenüber den Veröffentlichungen der SPD Waddenhausen zur Planung der B 239. Die Meinung der Koalition zur Trassierung/Linienführung der Umgehungsstraßen für Lage steht detailliert im Koalitionsvertrag und ist bereits seit Herbst 2009 öffentlich nachzulesen. Dass diese Position Straßen NRW mitgeteilt wird, steht auch für jedermann ersichtlich im Koalitionsvertrag. Damit sich Interessierte ohne Internetanschluss noch einmal informieren können, hier der ungekürzte Originaltext aus dem Koalitionsvertrag der „Jamaika-Koalition“:
3.1 Umgehungsstraßen
Ziel
Die Innenstadt von Lage soll entlastet werden. Der Neubau der B
66 n von der Detmolder Straße in Lage (B 239 alt) bis zum Knoten B 238
Lemgo um Heiden sowie die so genannte Trasse D (Hof Busse) werden von
uns politisch nicht weiter behandelt, weil beide Teilstücke nicht
genügend zur Entlastung der Innenstadt am Knoten
Stauffenbergstraße/Friedrich–Petri-Straße/Lange Straße beitragen.
Deshalb sind wir vorrangig an der Umsetzung des Teilstückes B 66 n
Möller/Ehrentrup/Talbrede/Detmolder Straße interessiert. Wenn die
Umsetzung dieses einzelnen Teilstückes nicht möglich ist, soll der
Neubau der B 66 n Möller/Ehrentrup/Talbrede/Detmolder Straße zusammen
mit dem Teilstück B 239 n Siekkrug/Waddenhausen/Windhof/Möller gebaut
werden. Deshalb wird die Umsetzung der Teilstücke B239
(Siekkrug/Waddenhausen/Windhof/Möller) und der B66
(Möller/Ehrentrup/Talbrede/Detmolder Str.)ausschließlich forciert.
Weil der Neubau der B 66 n von der Detmolder Straße in Lage (B 239
alt) bis zum Knoten B 238 Lemgo für die Innenstadt nur eine geringe
Entlastung bringt, soll er auch nicht zusammen mit dem Teilstück B 66 n
Möller/Ehrentrup/Talbrede/Detmolder Straße gebaut werden.
Im Bereich Waddenhausen bleibt auch weiterhin eine
Einhausung-/Tunnel-/ Galerielösung mit Oberflächen-/Dachbegrünung als
optimale Ortsdurchführung unser Ziel.
Umsetzung
Diese Position der Mehrheitskoalition wird Straßen.NRW schriftlich mitgeteilt.
Die Argumente bzw. Meinungen der SPD sind außerdem etwas
schlicht, um es vorsichtig auszudrücken. Jedem dürfte klar sein, dass so
wichtige Projekte wie B 239 n und B 66 n sehr genaue und
nachvollziehbare Vorüberlegungen erfordern.
Die SPD Waddenhausen streut den Bürgern und Bürgerinnen Sand in die
Augen, wenn sie behauptet, dass Straßen NRW die D-Trasse als immer noch
vertretbar bezeichnet.
So überraschend ist der Wegfall der Trasse D nämlich keinesfalls. In
einem Schreiben von Juli 2009, welches auch der SPD vorliegen müsste,
geht klar hervor, dass nach einer Bereisung im Mai 2009 Straßen NRW die
Trasse D mit der Begründung ablehnt, dass sie insbesondere aus
verkehrlichen, wie auch aus Umweltgründen nicht weiter zu verfolgen ist.
Zur Erklärung: Die Trasse D ist eine Variante mit weiträumiger
westlicher Umfahrung der Innenstadt und bringt zuwenig Entlastung für
Lage und somit auch für Waddenhausen. Bei dieser Linienführung wäre
zudem mit erheblichen Nachteilen für den Handel zu rechnen.
Durch weitere Verzögerungs- und Verhinderungstaktik werden wir in
Lage nur eines erreichen: Eine billige Lösung! Genau die will die
Jamaika-Koalition aber nicht, sondern eine vernünftige Lösung mit der
alle leben können. Und mit alle meinen wir alle Lagenser.
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