Windräder in Lage-Hagen

Windräder in Lage-Hagen

Klimaschutz im Kommunalwahlprogramm

Weitere Infos:  Der grüne Antrag zum Klimanotstand

Die menschengemachte Klimakrise ist globale Realität geworden. Ihre Folgen werden auch für die Stadt Lage und die gesamte Region zu einschneidenden Veränderungen und schwer abschätzbaren Gefährdungspotenzialen führen. Extreme Wetterereignisse und Klimaveränderungen wirken sich unmittelbar auf unsere Lebensgrundlagen (u.a. Landwirtschaft, Wald, Stadtklima, Tourismus) aus. Die Klimakrise ist daher nicht nur eine Herausforderung für die Umweltpolitik, sondern für alle politischen Bereiche, da sie auch enorme gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Folgen hat.

Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam
Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam


Die Bemühungen von Einzelpersonen, dieser Klimakrise etwas entgegenzusetzen, sind zu würdigen. Doch kann die Lösung des Problems nicht allein durch Eigenverantwortung und durch individuelle Verhaltensänderungen erreicht werden. Es braucht auf kommunaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene zielführende Maßnahmen, um der drohenden Katastrophe entgegenzuwirken. Darum ist es so wichtig, ökologische, soziale und wirtschaftliche Belange klug miteinander zu verzahnen. Klimapolitik besitzt auch große Wachstumspotenziale, die es zu aktivieren gilt, und von denen unsere regionale Wirtschaft profitieren soll.


Die Stadt Lage zeigt sich bereits engagiert im Bereich Klimaschutz. Sie stellte im vergangenen Jahr auf Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Klimaschutzmanager ein, ist Teilnehmerin am KlimaPakt Lippe, im Klimabündnis und hat ein integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Lage entworfen. Daraus wurden bereits einige Maßnahmen eingeleitet: z. B. wurde die energetische Sanierung der städtischen Gebäude und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED begonnen. Die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf mehreren städtischen Gebäuden ist erfolgt.

Fotovoltaik auf dem Schulzentrum in Lage
Photovoltaik auf dem Schulzentrum in Lage

Leider stagniert der Ausbau der regenerativen Energieformen. Nur etwa 27 % des Stroms in Lage kommt aus regenerativen Stromquellen (Wind, Sonne und Biogas). Die anderen lippischen Kommunen sind mit einem durchschnittlichen Ökostromanteil von 89 % wesentlich erfolgreicher als Lage.


Der Kommune kommt bei der Bekämpfung der Klimakrise eine wichtige Rolle zu. Sie hat mit ihren vielfältigen Funktionen als Vorbild, Planungsträgerin, Eigentümerin und große öffentliche Auftraggeberin weitreichende Handlungsmöglichkeiten. Diese gilt es schnellstmöglich weiter auszubauen und zu nutzen!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN steht für:

  • Ausbau der regenerativen Energieerzeugung in Lage
  • Optimierung der Wärmedämmung in allen städtischen Gebäuden
  • Solarpflicht für Neubauten
  • Umstellung auf CO2-neutrale Heizsysteme
  • Weiterentwicklung von Klimaschutzprojekten in Kindergärten und Schulen
  • Am Windrosensee – Pottenhauser Straße
  • Intensivierung der Energieberatung für private Haushalte und Betriebe
  • Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei städtischen Ausschreibungen
  • Bezug von Ökostrom für alle öffentlichen Gebäude und die Straßenbeleuchtung
  • Baumanpflanzungen in der Innenstadt und den Ortsteilen
  • Gehölzanpflanzungen als Begleitgrün an allen Gewässern zur Klimaverbesserung

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